„Tanto Jutsu, die japanische Kunst des Messerfechtens und der Selbstverteidigung; eine vergessene Kunst“ – „Budo-Lexikon“, geschrieben 1976 von Herbert Velte (German).
Möglichkeiten des Angreifers -
Möglichkeiten des Verteidigers
Fundierte Kenntnisse über die Möglichkeiten eines mit einem Messer bewaffneten Angreifers sind notwendig, um hier verantwortungsvoll unterrichten zu können. Die falsche Einschätzung einer gefährlichen Situation aufgrund vorangegangener falscher Unterweisung kann für den Betreffenden buchstäblich der letzte Misserfolg des Lebens sein.
Die Selbstverteidigungsausbilder vom Kampfkunstschule Eisheuer nehmen ihre Aufgabe sehr ernst: Was hier gelehrt wird, muss Hand und Fuß haben, muss auf eigener Erfahrung, Können und solidem Wissen basieren!
Unterrichtsziel
So dient die Unterrichtung in Tanto Jitsu (der Waffenkunst, die man schon für vergessen hielt) in der Kampfkunstschule Eisheuer vor allem dem Zweck, Möglichkeiten des Angreifers und Chancen der Verteidigung zu ermitteln und zu trainieren. So werden des öfteren in besonderen Gruppen auch Situationen, bei denen das Messer eine Rolle spielt, geübt. Das Lernen der verschiedenen Aktionen geht auch hier zweigleisig: Man lernt einerseits den Umgang mit dem Messer als Waffe, andererseits aber auch realistische Gegenmaßnahmen.
Waffenkunde - Fortbildung 
Es gibt eine Unzahl von Spezial-Messern, jedes für einen anderen Verwendungszweck und einem besonderen Gefährdungspotential.
Karlheinz Link, 5. Dan, Bundestrainer für Tanto Jitsu (rechts auf dem Bild):
Messer ist nicht gleich Messer;
der Spezialist hat für jeden Zweck eine besonders geeignete Waffe.
Es versteht sich von selbst, dass die Teilnehmer dieser Gruppe ganz besonders auf verantwortungsbewußtes Verhalten hingewiesen werden. Des weiteren gilt, neben den ohnehin schon strengen Aufnahmebedingungen der Kampfkunstschule Eisheuer, dass nur Erwachsene in Messerkampftechniken unterrichtet werden.
Regelmäßig werden auch für den Bereich des Tanto Jitsu Speziallehrgänge unter Leitung hochrangiger und praxiserfahrener Experten durchgeführt, zu denen Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet und dem nahen Ausland anreisen.
Fortgeschrittene Messerexperten üben auch
„Messer gegen Messer“ (sehr stressig!).